01.02.2026-28.02.2026
Sowohl Westwind als auch den aus Norden wettern wir zusammen mit Nautibear in den Drowned Cays ab. In Deutschland sind alle unsere Bestellungen eingetroffen. Segler und deren Besuch reisen immer mit seltsamen Urlaubsgepäck.
Am Montag, den 02.02, hat der Wind abgeschwächt und wir können Richtung Cay Caulker motoren. Der Wind kommt exakt von vorne und unsere Lust zu kreuzen ist tatsächlich begrenzt.
Westlich von Cay Caulker gehen wir soweit wie möglich in die Landabdeckung, es soll noch ein wenig mehr Nord West kommen. Bei etwa 1,60m Wassertiefe schmeißen wir den Anker.
Cay Caulker ist komplett touristisch und besonders bei Rucksacktouristen beliebt. Die Straßen sind nicht befestigt und sobald ein Golfcart vorbei rauscht, staubt es gewaltig, weshalb sämtliche Auslagen in den Geschäften eine gehörige Staubschicht aufweisen. Die Restaurants sind vielfältig und die Insel scheint nett zu sein.
Leider währt unsere Freude nicht lange. Wieder einmal kommt uns das Wetter dazwischen. Es soll Westwind geben und hiergegen ist Cay Caulker nicht geschützt. Der Ankerplatz in San Pedero ist gegen West hervorragend geschützt, allerdings sollen die Ausflugsboote tagsüber für ordentlich Schwell sorgen. Das halten wir aus. Wir ändern unsere Pläne. Anstatt von Cay Caulker mit der Fähre zum Ausklarieren nach San Pedro zu fahren, gehen wir jetzt dort vor Anker. Am Mittwoch, den 04.02, legen wir nach San Pedro um. Die „Skyline“ ist am Abend ein schöner Anblick.
San Pedro ist ein netter Ort. Am Strand und in der Stadt gibt es nette Restaurants, Bars und Geschäfte. In einer französischen Bäckerei gibt es gutes Baguette und nach Einbruch der Dunkelheit fahren keine Touristenboote mehr und man liegt dort ausgesprochen ruhig.
Den Westwind warten wir ab. Die Bucht ist hier hervorragend geschützt und am Samstag, den 07.02., gibt es ein Wetterfenster um nach Mexiko zu kommen. Am Freitag, den 06.02., klarieren wir aus und lichten am Samstagnachmittag den Anker. Wir haben unsere Abfahrtszeit so terminiert, dass wir am frühen Morgen im Chinchorro Atoll ankommen. Hier soll es hervorragende Schnorchel Bedingungen geben. Bei unserer Ankunft am Sonntag, den 08.02., ist der Wind deutlich stärker als vorhergesagt. Sowohl unser Windmesser als auch unser Echolot sind in der Nacht ausgefallen und so fahren wir langsam und vorsichtig in das Atoll.

Die Wellen schieben sich vor der Einfahrt auf und es ist ein wenig schaukelig. Etwa nach 20 Minuten haben wir die Riffabdeckung erreicht und das Wasser wird ruhiger. Wiedereinmal hat sich die Wettervorhersage geändert, es sollen nochmals 30 Knoten Böen aus Nord Ost kommen. Da unser Anker aber fest eingezogen ist lassen wir unsere Ankerkette komplett raus und werden die Nacht hier abwettern. Den Plan Schnorcheln zu gehen verwerfen wir, da durch es den starken Wind selbst im Atoll zu unruhig ist. Stattdessen ziehen wir Hajo in den Mast und versuchen mit WD40 den Windsensor wieder zum Arbeiten zu bewegen, was auch funktioniert, zumindest zunächst.

In der Nacht können wir halbwegs schlafen und haben den Wecker auf 5:30h gestellt. Mit dem Tageslicht verlassen wir das Atoll und nehmen Kurs auf Isla Mujeres. Uns geht das Wetter ziemlich auf den Senkel und so werden wir die geplanten weiteren Stopps auslassen. Sonne und Wind zeigen sich aber versöhnlich und so können wir im Vormittag die Segel setzen und den Motor abschalten.
Die Freude währt nur ein paar Stunden, bis Tom einen Riss in der Genua entdeckt. Den Rest der Strecke müssen wir also Motoren. Unterwegs treffen wir Alegria, einen österreichischen Kat, den wir aus der Nanajuana kennen. Die Nacht bricht an und wir kommen in den Bereich, in dem uns der Yucatanstrom bis zu 2,5 Knoten Geschwindigkeit schenkt.
Spannend wird es nochmals vor der Insel Conzumel. Gleich 4 Kreuzfahrtschiffe kommen und entgegen und überholen sich gegenseitig. Mit etwa 500m Abstand passieren wir schließlich die Kreuzfahrer.
Nach einem tollen Sonnenaufgang erreichen wir am frühen Nachmittag Isla Mujeres und machen am Quarantäne Steg fest. Für den nächsten Morgen soll der Einkalrierungsprozess beginnen.
Am Mittwoch, den 11.02, ist der Health Officer in der Marina und misst zunächst unsere Körpertemperatur. Nachdem wir die Frage nach gesundheitlichen Problemen und eventuellen Todesfällen während der Überfahrt beantwortet haben, können wir ein Ausräuchern unseres Schiffes umgehen, da uns die Behörden in Belize bescheinigt haben, dass unser Schiff bereits ausgeräuchert wurde. Danach geht es für Tom zu Immigration und Port Captain. In der Zeit kommt Agriculture an Bord und überprüft unseren Kühlschrank nach frischem und gefrorenem Fleisch und letztlich schaut sich eine nette Dame vom Zoll im Schiff um. Dann ist es geschafft und wir können die Q-Flagge löschen.
Nun heißt es aus unserer Rumpelkammer eine bewohnbare Vorschiffkabine zu machen. Am 19.02. hat sich Besuch aus Deutschland eingeladen und bis dahin muss Platz für Gepäck und eine Koje frei sein. Alles findet woanders seinen Platz.
Weitere Aufgabe ist das Genua. Nachdem wir es abgeschlagen und die Beschädigung betrachtet haben, entscheiden wir uns unsere alte Genua aufzuziehen. Die schippern wir als Notersatz seit 6 Jahren in der Backskiste über die Meere. Jetzt wissen wir warum.
Schnell ist es Donnerstag, der 19.02., und unser Besuch startet mit 3 Stunden Verspätung aus Zürich. Die voraussichtliche Ankunftszeit variiert zwischen 20:20h und 21:40h. Die letzte Fähre von Cancun nach Isla Mujeres legt um 23:00 ab, wenn der Flieger tatsächlich erst um 21:40 landet, dann wird das ein ganz knappes Ding. Die Fahrtzeit zwischen Flughafen und Fähranleger beträgt 45 min.
22:10h ist der Besuch mit Gepäck aus dem Terminal, nur unser Fahrer steht nicht da, wo er soll. Knapp 20 min. braucht die Verständigung. Das Terminal hat 2 Ausgänge. Wir stehen an dem einen, der Fahrer an dem anderen. 22:30h sitzen wir im Auto und der Fahrer gibt Gas. Auf die letzte Minute erreichen wir die Fähre nach Isla Mujeres.
Nach einem Pooltag geht es am Samstag, den 21.02., mit dem Golfcar über die Insel, ein ausdrücklicher Wunsch unseres Besuchs, lenken inklusive. Gerne lehnen wir uns entspannt zurück und vorschriftsmäßig - inklusive Richtungsanzeige – kommen wir über die Insel.
Zunächst geht es an der Ostseite in Richtung Südspitze. Die kleinen Strände sind nicht überlaufen.
Entlang der Promenade gibt es einen Skulpturenpark, der die Faune der Insel in bunten Farben darstellt. Wirklich nett anzusehen.
Während der Nacht, mit Beleuchtung, nochmal ein anderer Eindruck.
Dann erreichen wir die Südspitze – Punta Sur. Hier gibt es einen Themenpark mit Darstellungen von Mayas bei verschiedenen „alltäglichen“ Beschäftigungen.
Beeindruckender ist allerdings die Natur. Am der Südspitze bricht sich das Wasser und die Wellen schieben sich ordentlich auf. Der Park bietet Wege die fast bis ans Wasser führen. Wirklich toll.
Wir fahren noch ein bisschen über die Insel und halten an der einen oder anderen Strandbar. Später bringen wir das Golfcar zurück.
Am Sonntag, den 22.02, unternehmen wir eine Schnorcheltour.
Die Tour am Leuchtturmriff ist wenig spektakulär, dauert aber fast 45 min. Die Bilder sind allesamt für die Tonne, überall waren nur Füße, einfach zu viele Leute in der Schnorchelgruppe. Der eigentlich interessante Schnorchelspot kommt nun. Das Unterwassermuseum Musa. Hier gibt es verschiedene Figuren auf etwa 8 m Wassertiefe. Auch ein alter VW Käfer wurde hier versenkt. Leider macht die neue Kamera keine besonders guten Bilder. Das nächste Mal werden wir uns etwas anderes überlegen. Trotzdem ein schöner Ausflug.



Am Montag, den 23.02., wollen wir unsere Rundreise über die Halbinsel Yucatan beginnen. Überschattet wird das Ganze vom gewaltsamen Tod eines Drogenclanchefs, wodurch es an der Westküste Mexikos einige Unruhen gegeben hat. Wir befinden uns an der Ostküste, also fast 2000 km entfernt. Wir fahren los. Mit dem Taxi zur Fähre und dann weiter mit Uber zum Flughafen. Hier holen wir unseren Leihwagen ab. Dann geht es zu den „Cenotes Siete Bocas“, den Cenoten der 7 Münder. Cenoten sind Höhlen mit Grundwasserzugang, die, meist durch Einsturz der Höhlendecke, als großes Kalksteinloch vorliegt und das mit Süßwasser gefüllt ist. Es kann als Brunnen dienen kann. Hier gibt es insgesamt 7 Cenoten, von denen 5 so miteinander verbunden sind, dass man zwischen ihnen hin- und her schwimmen kann. 2 können nur durch tauchen erkundet werden.
Das obligatorische Duschen wird hier nicht kontrolliert und so gibt es einen leichten Film von Sonnenmilch auf dem sonst klaren Süßwasser. Das Schnorcheln macht Spaß und die Stalaktiten unter Wasser sind etwas Besonderes. Im Wasser können diese nicht wachsen. Nur in der Trockenzeit sinkt der Wasserspiegel soweit ab, dass ein Wachsen möglich ist. Bei normalem Wasserspiegel hängen sie dann ins Wasser hinein.
Weiter geht es nach Playa del Carmen. Eine Strand- und Party Hochburg an der mexikanischen Karibikküste. Abends ist auf den Straßen richtiger Trubel.
Ein weiteres Highlight haben wir am Dienstag, den 24.02, Delphinschwimmen. Wir hatten den Spaß ja schon auf St. Thomas, freuen uns aber für unseren Besuch. Während wir am Beckenrand warten kommt uns der ein oder andere Delphin besuchen. Die Jungs wollen halt Interaktion.
Hajo und ich machen anschließend einen Stadtrundgang durch Playa del Carmen. Nette Plätze und Strände. Viele Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Besonders die Bar direkt am Strand gefällt uns gut. Zum Abendessen vereint sich unsere Reisetruppe wieder, das Alternativprogramm Hotelpool scheint auch seine Reize zu haben.
Kickeriki. Heute heißt es früh aufstehen. Wir wollen die Mayastätte in Tulum besuchen. Etwa eine Stunde Fahrt brauchen wir von unserem Hotel dorthin. Wir sind pünktlich mit der Öffnung dort und werden bereits von unzähligen Parkplatzeinweisern / Reiseführern empfangen. Zwar tragen die alle ein Shirt mit Official Tourist Information, aber irgendwie bleiben wir misstrauisch. Wir stellen unseren Leihwagen für umgerechnet 5 EUR an einem Parkplatz ab, an dem tatsächlich nur Parken angeboten wird und gehen zur Offiziellen Kasse. Zwei Häuser weiter gibt es auch noch einen Tourguide und so sind wir perfekt gewappnet.
Tulum war eine bedeutende, befestigte Maya-Hafenstadt an der Karibikküste, die ihre Blütezeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erlebte. Sie diente sie als zentraler Handelsplatz für Jade, Obsidian und Kakao. Nach der spanischen Ankunft 1518 wurde die Stadt im 16. Jahrhundert verlassen.
Zunächst kommen wir wieder an den Fundamenten der Häuser für das gemeine Volk. Dieses Mal hat unser Guide aber ein Foto dabei, wie diese Hütten früher ausgesehen haben.
Die Häuser der Eliten sind wie immer komplett gemauert und auch hier werden uns die Grabstätten unter den Häuser gezeigt. In einer wurde 14 Skelette gefunden.
Am Haus des Priesters finden sich noch einige Reliefs und insgesamt ist der Komplex gut erhalten, bzw. restauriert.
Das Highlight ist „El Castillo“. Der Tempel steht direkt an der Küste und diente nicht nur der Bestimmung der Jahreszeiten über den Sonnenstand und der Durchführung von Zeremonien. Er hatte auch Bedeutung für die Seefahrt.
Der Küsten vorgelagert gibt es ein Riff und gegenüber des Castillos gibt es eine etwa 50m breite Durchfahrt für Schiffe. Über mit Feuer beleuchtete Öffnungen konnten die Maya ihre Boote in der Dunkelheit sicher durch das Riff fahren. Ein Richtfeuer aus dem 13. Jahrhundert, das uns richtig fasziniert.
Die Lage von Tulum hinter dem Riff und auf der hohen Küste bieten Tulum guten Schutz vor Hurrikans. Andere Mayastätten entlang der Küsten fielen verschiedenen Hurrikans zum Opfer.
Über den modernen Leuchtturm geht es zurück zum Auto. Am Eingang zur Mayastätte hat sich ein Touristenzentrum mit Shops und Restaurants gebildet. Als wir zurückkommen, wird grade eine Darbietung präsentiert, bei der sich Männer zunächst am Seil in den Turm ziehen lassen und dann wieder herunter. Dabei drehen sie sich ständig. Uns wird ganz schwindelig bei der Vorstellung da oben zu hängen.
Tulum ist auch für seine Strände berühmt. Laut Google Maps kommt man zum berühmtesten Strand „Playa Paraiso“ über eine Straße, die etwa 5 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Aber hier gibt es Zugangskontrollen und mit den PKW kommt man nur nach Reservierung weiter. Hier stehen allerdings die gleichen Busse, wie sie auch bei Tulum standen, und nach einigen Nachfragen haben wir es verstanden. Für den Bus und den Zugang benötigt man die Armbänder, die wir heute schon bezahlt haben, der Tom aber schon auf dem Parkplatz entsorgt hat. Damit kommt man zum Strand. An der Einfahrt, an der wir grade stehen gibt es aber keine Parkmöglichkeiten. Also geht es zurück zum alten Parkplatz, Tom rettet seine Armbändchen und wir benutzen den gleichen Eingang wie heute Morgen. Mittlerweile steht eine lange Schlange und wartet auf die Transportbusse. Da die meisten vermutlich an der ersten Station (600m) bei den Ruinen aussteigen werden laufen wir zu Fuß dorthin vor. Für unseren Besuch scheint es einem Marsch durch die Wüste gleichzukommen. Das Leiden Christi muss dagegen ein Wellness Urlaub gewesen sein, zumindest dem Gesicht zu Folge. Der Plan geht auf und den größten Teil der Strecke legen wir motorisiert zurück. Die einen planschen im Wasser, die anderen kühlen sich bei einer Cola ab. Der Strand ist wirklich schön und vor allem sauber.
Für den nächsten Tag hatten wir Strand eingeplant, allerdings erneut 20 EUR pro Person für Bus etc. zu bezahlen erscheint es uns nicht Wert und das Alternativprogramm lautet Punta Allen. Hier soll es die besten Langusten geben. Google Maps sagt 2,5 Stunden für etwa 55 km. Diese Kombination lässt Erinnerungen aus Kolumbien an die Fahrt zur „Desierta Tatacoa“ wachwerden. Da die Welt aber den Mutigen gehört, wollen wir es zumindest versuchen. Am Tor müssen wir uns registrieren und Maut bezahlen. Um 18:00h wird die Straße abgeschlossen und wir sollen zurück sein.
Die Schlaglöcher sind recht groß und wir kommen mit etwa 15-20 km/h voran. Obschon die Straße an der Küste entlangläuft ist der Blick aufs Meer durchgängig bepflanzt. Wir kämen zur Mittag an und müssten nach einem schnellen Essen auch schon wieder zurückfahren, das ganze auf einer schlechten Straßen mit wenig attraktivem Ausblick. Wir kehren um….
…. und suchen uns einen Parkplatz. Entlang der Küste gibt es noch einige Hotels, Shops und Restaurants. Wir schlendern die Straße entlang in die eine Richtung und am Strand zurück.
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Nun heißt es wieder Koffer packen, morgen stehen Cenoten auf dem Programm. Nachdem Hajo für alle Sandwichs geschmiert hat, machen wir uns auf den Weg. Hajo hat die Grand Cenote ausgesucht, die nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt liegt. Nach dem Umziehen geht es unter die Dusche. Unsere Mitstreiterin lässt sich ein wenig Wasser auf die Beine tropfen und rennt quasi ungeduscht zur Schwimmwestenausgabe, von der sie mit der Bitte ordentlich zu duschen wieder weggeschickt wird. Wenn Blicke töten könnten.
Die strikte Kontrolle der Duschvorgänge zeigt sich aber im Wasser. Es ist glasklar. Mit neuen wasserdichten Hüllen für die Handys gelingen uns nun auch beeindruckende Fotos.
Und in dieser Cenote gibt es auch Schildköten, die kreuz und quer durchs Wasser schwimmen.
Die zweite Cenote ist mit Palappas und Liegen nett angelegt, bietet aber im und unter Wasser nur wenig Attraktionen. Wir schwimmen einmal im Kreis und sind dann auch fertig.
Wir fahren nach Vallaloid, die letzte Cenote lassen wir ausfallen. Während Tom und Hajo nach der Ankunft ins Zentrum wollen, zieht es den Rest der Reisetruppe an den Pool. Waren wir heute nicht schon mehrere Stunden schwimmen? Der Kompromiss – wir starten erst im 2 Stunden in Richtung Innenstadt und können dann bei einer gemeinsamen Stadtbesichtigung auch nach einem Restaurant fürs Abendessen schauen.
Kaum sind wir in der Stadt angekommen verabschiedet sich unser Besuch zum Shoppen, wir treffen uns dann wieder in 1,5 Stunden am Hauptplatz. So hatten wir es ja eigentlich nicht verabredet.
1545 wurde Valladolid an seinem heutigen Ort auf einer Stadt der Cupul-Maya mit Namen Zaci-Val errichtet, wobei deren Bauwerke niedergerissen wurden, um die Steine für die spanischen Gebäude verwenden zu können. Im folgenden Jahr erhoben sich die Maya, der Aufstand wurde jedoch mit zusätzlichen spanischen Truppen aus Mérida niedergeschlagen. Der Stadtkern lässt deutlich die kolumbianischen Elemente Erkennen, sei es der quadratische Stadtplan, die Gestaltung des Hauptplatzes, besonders aber der Stil der Bauwerke.
Im Hotel kommt es zum Gespräch, wie wir die Reise weiter gestalten wollen. Für uns ist es wenig erfreulich, wenn Verabredungen ständig einseitig über den Haufen geschmissen werden. Wir hoffen, dass es nach dem Gespräch im März besser wird.